Nur die Füße tun mir leid

Eine Dokumentation von Gabi Röhrl

Ungewöhnlich, authentisch, packend – Gabi Röhrl nimmt Sie mit auf den Jakobsweg – den Camino Francés. Verfolgen Sie in diesem Dokumentarfilm eine spannende Reise, auf der immer DER WEG Hauptdarsteller bleibt. Erleben Sie kleine und große Glücksmomente, grandiose Landschaften und  interessante Begegnungen mit Menschen. Kommen Sie mit auf einen außergewöhnlichen Weg bis „ans Ende der Welt“.

Ungewöhnlich

Als Pilgerin und mit einer professionellen Kameraausrüstung im Rucksack, wagte sich Gabi Röhrl 2017 und 2018 alleine und zu Fuß auf den Jakobsweg, den Camino Francés in Spanien. Ihr Ziel und das Ergebnis: Ein einzigartiger Dokumentarfilm für das Kino!

Authentisch

Wer den Camino gegangen ist kennt das Gefühl, das einen nicht mehr loslässt. Der Weg in Verbindung mit den Einheimischen und den Pilgern machen ihn einzigartig.

Bereits nach wenigen Tagen am Camino entsteht in einem Zeitfenster von zwei bis drei Tagen eine kleine „Pilgerfamilie“. Es entwickelt sich eine Vertrautheit untereinander.

Das gewagte Unterfangen brachte Gabi Röhrl  über fast sechs Wochen den täglichen und direkten Kontakt zu vielen Mitpilgern. Diese äußerten sich in ungewöhnlicher Offenheit und Natürlichkeit vor laufender Kamera.

Packend

Verfolgen Sie in diesem Dokumentarfilm die Höhen und Tiefen einer spannenden Reise. Erleben Sie kleine und große Glücksmomente von Pilgern, beeindruckende Landschaften und interessante Begegnungen mit Menschen. Kommen Sie mit auf eine emotionale Reise, auf der immer der Weg „Hauptdarsteller“ bleibt – was diesen Dokumentarfilm unverwechselbar macht.

Film-Kurzinhalt

Alles beginnt mit dem 1. Schritt

Der Weg beginnt in St. Jean-Pied-de-Port, am Fuße der Pyrenäen. Von dort aus brechen unzählige Menschen zu Fuß auf, losgelöst von ihrem Alltag , um das 800 Kilometer entfernte Santiago de Compostela zu erreichen. Dabei erklimmen sie steile Bergpässe, durchqueren karge Hochebenen und grüne Landschaften, bei Sonne, drückender Hitze und manchmal Blitz und Donner.

Ein Weg, der verändert

Abenteuerlust, Neugierde, Herausforderung, Sehnsucht nach Einfachheit und Freiheit,  die Suche nach Gott oder einfach nur zu sich selbst –  es gibt viele Gründe, den beschwerlichen Weg zu starten. Jung und Alt, verschiedene kulturelle Prägungen und Hintergründe spielen am Weg keine Rolle. Jeder Pilger beginnt den Weg mit seiner eigenen Lebensgeschichte und so gestaltet sich dieser – für jeden – auch auf seine ganz eigene Weise.

Pralle Lebensfreude!

In vibrierender Lebensnähe zeigt der Film Menschen, die an ihre Grenzen kommen und über diese oft hinauswachsen. Er zeigt, wie es sich anfühlt, diesen strapaziösen Weg auf sich zu nehmen um am Ziel Santiago de Compostela beharrlich festzuhalten und es tatsächlich zu schaffen! Der Weg fordert und gibt so viel. Die herrlichen  Landschaften, die  faszinierenden Meisterwerke der Architektur und die Einheimischen schaffen eine einzigartige Atmosphäre – den Camino!

Endlich angekommen!

Die finale Ankunft an der Kathedrale zeigt ein emotionales Schauspiel. Menschen, die sich noch vor wenigen Augenblicken oft fremd waren, liegen sich weinend in den Armen. Vor allem Dankbarkeit strahlt aus allen Gesichtern. Nirgendwo wird so deutlich, was der Jakobsweg bei seinen Pilgern bewirkt.

Bis ans Ende der Welt…

Doch die Reise war für Gabi Röhrl in Santiago noch nicht beendet. Denn sie legte auch die letzten 100 Kilometer „bis ans Ende der Welt“ zurück – dem Kap Finisterre. Diese Ankunft am Meer krönte eine 900 Kilometer langen, erlebnisreichen Weg. 

Hintergrund-Informationen

Folge der Jakobsmuschel

Mit seinen raumgreifenden Verästelungen zieht der Jakobsweg  durch ganz Europa. Sein Mythos nährt sich, neben seiner einzigartigen Historie, von den Geschichten unzähliger Pilger.

Über mehr als ein Jahrtausend bevölkern sie unter dem Symbol der Jakobsmuschel als Sinnsucher und Erlebnishungrige den Weg nach Santiago de Compostela. Seine Anziehungskraft ist bis heute ungebrochen.

Menschliche Nähe

Der Camino ist geprägt von einzigartiger Kulturgeschichte, wobei die Menschen im Mittelpunkt des täglichen Geschehens stehen. Pilger aller Nationen unterstützen sich gegenseitig und das WIR-Gefühl ist allgegenwärtig.

Santiago ist nun nicht mehr nur Ziel, sondern zugleich auch Ausgangspunkt. Sein Erreichen macht für viele Pilger den Weg frei, frei für ein neues und bewussteres Leben mit neuen Zielen.

Jakobsweg in Zahlen (2018 / Quelle: Pilgrim’s Office   Santiago de Compostela)

327.378  Pilger wurden 2018 in Santiago de Compostela registriert.

  • 55 % zwischen 30 und 60 Jahre, 27  % unter 30 Jahre; 18% über 60 Jahre
  • Es machen sich etwa gleich viele Männer wie Frauen auf den Weg.
  • Pilger kommen mehrheitlich aus Europa.
  • Stärkste Nation ist Spanien mit 144.141 (44,02% , gefolgt von Italien mit 27.009 (8,25 %)
  • Drittstärkste Nationalität ist Deutschland mit  25.296 Pilger. (7,73 %)
  • 56,88 % aller Pilger pilgern am Camino Francés. Davon starten etwa 10,05 % in St. Jean Pied de Port.
  • Fast ein Drittel, 88.509 (27,04 %)  starten in Sarria auf die letzten 100 km

Ein Vielfaches mehr an Menschen würde sich gerne auf den Weg machen, lassen sich jedoch durch oftmals falsche Darstellungen abhalten. „Nur die Füße tun mir leid“ räumt mit gängigen Vorurteilen auf und zeigt den Weg so, wie ihn jeder Pilger vorfindet.